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connectline-News - Archiv

06.02.2006

Aufkommen an Spam- und Virenmails steigt weiter

E-Mail und Viren Trotz zahlreicher Gegenmaßnahmen steigt das weltweite Aufkommen an unerwünschten oder sicherheitsrelevanten Mails weiter an. Die connectline-Mailfilter sortierten allein in der vergangenen Woche 31.606 Mails mit offensichtlich zweifelhaftem Ursprung und Inhalt aus, die damit connectline-Kunden erspart blieben. Auch der Antivirenhersteller Sophos verzeichnete einen Anstieg der im Umlauf befindlichen Viren.
Im Januar 2006 stieg demnach die Zahl der neu in Umlauf gebrachten Schadprogramme auf 2.312, das sind etwa ein Drittel mehr als Dezember 2005 registriert.

Obwohl in den Vereinigten Staaten harte Strafen drohen und intensiv nach Spammern gefahndet wird, nehmen die USA mit knapp 25% immer noch den Spitzenplatz bei den Ursprungsländern des Spamversandes ein. In einer Studie von Sophos, die den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2005 umfasst, folgen China (etwa 22%) und Korea (etwa 10%).
Bei den Ursachen des Spamversandes sei jedoch eine Verlagerung des Schwerpunktes zu sogenannten 'Zombie-PCs' zu beobachten. Mittlerweile würden über 60% des Spamaufkommens von solchen PCs versandt, die durch Schadsoftware von aussen manipuliert und missbraucht würden.

Auch sogenannte Phishing-Mails werden immer gefährlicher. Wie der Antivirenhersteller Kaspersky-Lab im Januar mitteilte, sei erstmals auch ein mittels Phising-Mails versandter Trojaner (Spy.HTML.Bayfraud.hn) unter die Top-Ten der Schädlinge gelangt. Dem Scanner der connectline-Mailserver sind allein 322 Varianten dieses Trojaners bekannt.

Selbstverständlich werden erkannte Viren gar nicht erst in ihr Postfach zugestellt. Sie erhalten eine Benachrichtigung darüber, dass ein Schädling unter Quarantäne gestellt wurde.

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